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So funktionert eine Erdwärme-Pumpe
Eine Erdwärmepumpe überträgt die Erdwärme aus einer Erdsonde bzw. aus einem Kollektor auf einen Wärmeträger:
- In einer Erdwärmesonde in ca. 100 Meter Tiefe erwärmt sich eine Flüssigkeit (z.B. Wasser) auf bis zu 13°C.
- Alternativ kann Wasser auch in einem Erdwärmekollektor auf eine Temperatur von maximal 10°C erwärmt werden.
Der Kollektor breitet sich im Gegensatz zur Erdsonde auf einer ausgedehnten Fläche horizontal in nur ca. 80 - 160 cm Tiefe aus.
Die Erdwärmepumpe nutzt die Tatsache, dass sich Gase unter Druck erwärmen. Dieser Effekt ist z.B. bei einer Fahrrad-Luftpumpe spürbar.
Die Wärmepumpe hebt die Erdwärme auf ein höheres Temperaturniveau, das für eine Heizungsanlage notwendig ist. Für eine Heizleistung von 3 – 5 Kilowattstunden Wärme benötigt sie ca. 1 Kilowattstunde Strom.
Eine Erdwärmepumpe kann den Wärmebedarf eines Gebäudes zu 100% decken.
oben: Die Grafik zeigt, wie oberflächennahe Geothermie mit Erdwärmesonden oder -kollektoren zum Heizen genutzt werden kann.
Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien


